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[Quimper] [Pays Bigouden: Lesconil, Le Guilvinec, Penmarc'h, Tronoën]

Quimper ist eine der wichtigsten Metropolen der Bretagne und somit eine belebte Geschäftsstadt am Fluß Odet und dazu die Hauptstadt des Départements Finistère. Um die gotische Kathedrale St. Corentin sind gemütliche Fußgängergassen mit zum Teil restaurierten Fachwerkhäusern, die zum Stadtbummel einladen. Unbedingt sehenswert ist das Karyatidenhaus, das mit mittelalterlich gekleideten Figuren geschmückt ist, die Rue Kéréon (Schustergasse) und die Rue St. Matheiu beim Platz Terre du Duc. Ebenfalls besichtigt werden können die traditionellen Faienceries, die handbemalte Keramikwaren zum Verkauf anbieten, und ein Teil der alten Stadtmauer. Die Kathedrale St. Corentin (13. - 15. Jahrhundert) im gotischen Baustil dominiert das Stadtbild.

Pays Bigouden
Zwischen Benodet und Penmarc'h befindet sich das "Bigoudenland". Der Begriff stammt von einer besonderen Tracht, die man nur in Pont l'Abbè, im Departement Finistère sehen wird: die Bigouden-Haube. Es ist eine bis zu 30 cm lange, aus Strohhalmen bestehende Röhre. Anhand der Coiffe und der gesamten Tracht war der soziale Status und die Herkunft des Trägers zu erkennen.

Le Guilvinec ist seit etlichen Jahren das wirtschaftliche Zentrum des Pays Bigouden. Er besitzt einen sehr aktiven Fischereihafen. Die Fischauktion, die jeden Tag ab 17.00 Uhr stattfindet, sollte man sich nicht entgehen lassen. Ebenfalls sehenswert ist der Markt, der in der Hauptsaison zweimal wöchendlich stattfindet. Er erstreckt sich durch die gesamte Innenstadt. Etwas weiter östlich liegt der kleine Fischereihafen Lesconil. Selbst in den Sommermonaten geht es hier eher ruhig zu; gerade der richtige Ort für Leute, die Ruhe und

Entspannung suchen. Selbst in den Sommermonaten geht es hier eher ruhig zu; gerade der richtige Ort für Leute, die Ruhe und Entspannung suchen. Auch hier lohnt sich ein Besuch in der Auktionshalle. Mit ein wenig Geschick kann man hier den Fisch noch sehr preiswert ersteigern. Der Ort selbst besteht aus typischen, weißgefärbten Finistère-Häusern. Im Zentrum des Dorfes findet man neben drei Bistros noch eine Handvoll Restaurants. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich einige sehr schöne Strände. Sehr zu empfehlen wegen seiner Ruhe ist vor allem der Strandabschnitt zwischen Lesconil und Guilvinec. In diesem Strandbereich findet man auch einige Dolmen und Menhire vor.

Kilometerweit ziehen sich so die einsamen Strände hin, nur vereinzelt durch einige kleine ruhige Orte unterbrochen. Fast jeder dieser Orte hat preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten in Strandnähe zu bieten. Die Orte selbst bestechen durch ihre Natürlichkeit. Selbst in der Hauptsaison kommt es nicht selten vor, daß man in der Mittagszeit ganz alleine in einem Straßencafe sitzt. Das gleiche gilt auch für die Strände. Aber auch Sehenswürdigkeiten gibt es zu entdecken: So befindet sich nordwestlich von Penmarc'h in Tronoën der älteste Kalvarienberg der Bretagne aus dem Jahre 1450.

Die Halbinsel Penmarc'h ist stark zersiedelt, besitzt aber um so mehr Landwirtschaft. Ein touristisch abgelegenes Eck, in dem die Tracht mit der pittoresken hohen Bigoudenhaube z.T. noch im Alltag getragen wird. Wer allerdings die Ruhe, und einsame Strände liebt, ist hier ebenfalls gut aufgehoben. Selbst in der Hauptreisezeit glaubt man, man sei am Ende der Welt angelangt.

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