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Die Ile de Bréhat müßte eigentlich Archipel de Bréhat heißen, denn neben der ca. 4 km langen und 1,5 km breiten Insel gibt es noch weitere sechs kleinere Inseln und unzählige kleinste Inselchen bzw. Felsen, die bei Niedrigwasser aus dem Meer auftauchen. Die Hauptinsel besteht besteht ebenfalls fast aus zwei Inseln, die jedoch noch durch eine schmale Zunge verbunden sind, die Südinsel und die Nordinsel. Durch das milde Klima des Golfstroms wachsen vor allem auf der Südinsel zahlreiche subtropische Gewächse. Vor allem nahe des Hafens gedeihen Palmen, Zypressen, Feigen, Agaven, Oleander, Mimosen oder auch Kamelien. Die Personenfähren legen in Port Clos, einem kleinen Naturhafen an. In den Sommermonaten transportieren die Fähren täglich hunderte von Besuchern vom Festland hinüber. Auf Bréhat geht man zu Fuß oder man bewegt sich mit dem Fahrrad fort. Die einzigen motorisierten Fortbewegungsmittel sind Traktoren, die nach und nach die Pferdefuhrwerke ablösen aber auch deren Einsatz wird mitlerweile diskutiert, da er oft als PKW-Ersatz dient.
Le Bourg auf der Südinsel ist das Zentrum der Insel. Die Häuser wurden aus dem rosafarbenen Granit erbaut, aus dem auch die gesamte Inselgruppe besteht. Rund um den kleinen Marktplatz reihen sich Bistros, Restaurants und Souvenierläden aneinander. Die mannshohen Hortensien und Agaven verleihen dem Dorf eine mediterane Atmosphäre.
Im Norden der Insel befindet sich die Chapelle St-Michel. Von hier aus hat man vor allem aber einen hervorragenden Ausblick.
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Der Wanderweg führt noch etwas weiter bis zum Ufer, wo sich das Croix de Maudez, ein steinerndes Kreuz, welches im 18. Jh. zum Schutz der Seefahrer hier aufgestellt wurde. Baden kann man übrigens auch, und zwar am Plage du Guerzido, ca. 500 m südöstlich von Port Clos oder am Plage de l'Eglise, ca. 200 m östlich von Le Bourg.

Über die schmale Brücke Pont Vauban gelangt man auf die Nordinsel. Es empfehlen sich hier zwei markierte Wanderwege, in nordwestlicher Richtung der Circuit du Rosédo und der Circuit de Paon in nordöstlicher Richtung. Ich würde empfehlen, zuerst zum Phare de Paon zu wandern, da alle zuerst dorthin wandern. Gegen Mittag wird es dann mächtig voll und vorbei ist's mit der Ruhe. Die Nordküste ist weitaus karger. Die satten grünen Wiesen und die zerklüftete Küste erinnern ein wenig an Irland und vermutlich gibt es hier mehr Schafe und Kühe als Menschen. Für den Rückweg sollte man den Circuit de Rosédo benutzen. So gelangt man in den westlichen Teil der Nordinsel, wo sich die Seebeobachtung und der Phare de Rosédo befinden.

Es gibt einige Hotels auf der Insel, direkt am Hafen oder in Le Bourg. Außerdem werden Ferienhäuser vermietet und an der Südwestspitze befindet sich ein Campingplatz sehr schön in einem Pinienwald an der Felsküste gelegen.

Infos zur Anreise und den verschiedenen Biesichtigungstouren findet Ihr unter:
http://www.vedettesdebrehat.com/
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