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Pyramidenähnlich erhebt sich der etwa 80 m hohe Mönchsberg. Er bildet die Grenze der Normandie zur Bretagne. Der Mont St. Michel ist ein uraltes Pilgerziel. Die Reliquien des Erzengels Michael sind es, die die Menschen seit über 1000 Jahren anzieht. Gekrönt wird die Insel von einer Abtei aus dem 15. Jh. Auf der "grande rue" gelangt man zur Pfarrkirche. aus dem 11. bis 16. Jh. Direkt im Anschluß kann man zum Kloster empor steigen. Das Kloster wurde zwischen dem 11. und 12 Jh. errichtet.
Lohnenswert ist auch ein Rundgang über die Festungsmauern, bei Ebbe kann man den gesamten Inselkomplex umrunden. Man sollte jedoch gennerell Besuche während der Hauptreisezeit vermeiden, da kilometerlange Autoschlangen, eine verzweifelte Parkplatzsuche und völlig überfüllte Gassen den Ausflug zu einer Tortur werden lassen. Eine etwa 2 km lange Deichstraße ist die einzige Verbindung zum Festland, wenn man den Besuch trockenen Fußes überstehen möchte. Durch die "Porte de l' Avancée", dem Haupttor, gelangt man in einen Vorhof und durch die "Porte du Roi", dem eigentlichen Eingangstor schließlich in die Stadt. Man befindet sich sofort auf der "Grande Rue", der Hauptstraße. Links und rechts der Straße reihen sich in mittelalterlichen Häusern Restaurants und Souvenierläden aneinander. In der Hauptsaison ist hier kaum ein Durchkommen. Etwas ruhiger geht es auf der aus dem 13. und 15. Jh. stammenden Befestigungsmauer zu, von der man einen guten Überblick über die Bucht hat. Vom Nordturm aus gelangt man in den Klostergarten.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind:
  • Eglise paroissiale Saint-Pierre
    Die aus dem 11. Jh. stammende Kirche beherbergt einige Statuen.
  • Das Kloster
    Es kann durch eine recht anstrengende 1 bis 2 Stündige Führung besichtigt werden. Unter anderem gelangt man in die Abteikirche. Im Kreuzgang befinden sich einige Skulpturen, vor allem aber einige sehr interessante Steinmetzarbeiten.

Quai des Paimpolais
Hinterland der Insel
Hinterland der Insel
Wer einige Übernachtungen plant, sollte die langfristig planen, denn die wenigen Hotels sind zumeist frühzeitig ausgebucht und darüber hinaus sehr teuer. Entlang der Zufahrtsstraße befinden sich einige größere Hotels und auch Campingplätze, wobei die Hotels nicht entscheident preiswerter sind. Mein Tip also: Lieber einen Tagesausflug planen und dabei eine längere Autofahrt und sehr frühes Aufstehen in kauf nehmen.
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