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Golf von Morbihan
Der Golf von Morbihan ist ein von 60 Inseln durchsetztes kleines Binnenmeer. Die meisten dieser Inseln befinden sich in Privatbesitz. Von Port-Navalo können kleine Bootstouren auf dem Binnenmeer unternommen werden. Mit seiner sumpfigen Vegetation ist der Golf ein idealer Aufenthaltsort für Kormorane und Reiher, welche in den entsprechenden Jahreszeiten beliebte Fotomotive sind. Angenehm leer ist es in den Küstendörfern

St. Gildas de Rhuys und St. Jaques mit weitläufigen Badestränden. Folgt man der D 780 weiter nach Arzon, trifft man unweigerlich hinter dem Abzweig D 198 auf den "Tumulus de Tumiac", einem riesigen Ganggrab. Über einen kleinen Fußweg kann man auf den Grabhügel steigen. Es heißt, daß Julius Cäsar im Jahre 56 v. Chr. von diesem Hügel aus die Seeschlacht zwischen den Römern und Venetern verfolgte. Wenige km weiter erreichen wir den kleinen Fischerort
Port Navalo. Der Ort befindet sich in der Eingangspassage des Golfs du Morbihan. An der Hafenmole befindet sich die Anlegestelle für die Ausflugsboote in den Golf, sowie zur Belle Ile, Houat und Hoeëdic. Ebenfalls führt ab der Mole ein Wanderweg oberhalb der Felsen vorbei zum Leuchtturm und entlang des Strandes wieder zurück. Man kann den Wanderweg jedoch noch etwas ausdehnen und zum nicht weit entfernten modernen Yachthafen "Le Crouesty" wandern, mit seinen zahlreichen Cafès, Restaurants und Läden.
Auf den Spuren der Megalithen und Dolmen
Entlang der Hafenpromenade von Port Navalo fahre ich zum Aussichtspunkt Bilgroix. Von der gegenüberliegenden Seite des Hafenbeckens hat man eine prächtige Aussicht auf den Hafen von Port Navalo. Der Aussichtspunkt Bilgroix befindet sich bereits auf der Innenseite der Halbinsel, also zum Golf des Morbihan hin. Hier steht ein sehr gut erhaltenes Ganggrab.
Über le Motenau fahre ich weiter nach Bernon. Die Route zu diesem Grab ist ebenfalls ausgeschildert. Das Grab steht in einem kleinen Wälchen am Rande einer kleinen Lichtung direkt am Waldweg. Es ist wesentlich kleiner als das vorherige aber genauso gut erhalten. Entlang des Golfs geht es durch die Orte Kernes und Béninz zum Butte de César. Einige Kilometer muß ich auf der viel befahrenen D 780 zurücklegen um dann auf einer Nebenstrasse teilweise mit Radweg nach St. Gildas de Rhuys, dem Hauptort der Halbinsel, zu gelangen. Beim Abzweig befindet sich rechts auf einem Feld ein weiterer jedoch nicht gut erhaltener Dolmen. Durch St. Gildas hindurch fahre ich zum kleinen Port aux Moines, einem sehenswerten kleinen Fischerhafen. Zurück führt mich der Weg zum Rocher de la Pointe du Grand Mont, der höchsten Erhebung auf der Halbinsel. Auf kleinen Strassen fahre ich entlang verschwiegener kleiner Badebuchten zurück nach Port Crouesty. Diese letzten zwei Kilometer muß ich wieder auf der D 780 zurücklegen. Am Hafen angekommen, fahre ich auf der Flaniermeile entlang des Hafens hinunter zur Hafeneinfahrt. Diese wird von zwei Molefeuern bewacht.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Hafens kann ich auf dem gut zu fahrenden Wanderweg die letzten 1000 Meter nach Port Navalo zurücklegen. Zu erwähnen sei noch, dass auf dem Gipfel des Petit Mont bei Port Crouesty ein großes Steinfort steht.

Vannes ist die Hauptstadt des Départements Morbihan. Vannes besitzt einen Seegelboothafen der direkten Zugang zum Golf von Morbihan bietet. Wenn man sich in einem der vielen Straßencafes befindet, verfällt man nahezu in eine südfranzösische Urlaubsstimmung. Mit seiner malerischen Altstadt erinnert Vannes noch an das Mittelalter. Die alten Wehrmauern mit ihren drei Rundtürmen und drei Toren sind mit bunten Gärten geschmückt. Die Kathedrale "Saint-Pierre" aus dem 13. bis 16. Jahrhundert besitzt ein spätgotisches Portal.

Auray besitzt einen der besterhaltensten Stadtkerne der Bretagne aus dem Mittelalter. Die Stadt war bis zur Jahrhundertwende ein bedeutender Flußhandelshafen. Heute besitzt die Stadt neben ihrem altertümlichen Stadtkern St.Goustan, der direkt am Fluß Rivière d'Auray liegt, einen neuen geschäftlichen Teil oberhalb des Flußes, welcher der auch sehr sehenswert ist. Sehenswert ist das Viertel "St. Goustan" heute vor allen wegen seiner engen Treppengassen und alten Fachwerkhäuser, die aus dem 15. Jahrh. stammen. Direkt am alten Hafen befinden sich einladende Bars und Restaurants.


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