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Dinan
Nur meinem Tatendrang ist es zu verdanken, die Schönheit der Landschaft und Städte bildlich wiedergeben zu können. Dinan: man sagt, es sei die schönste Stadt der Bretagne. Ein unerläßlicher Programmpunkt also ist es, Dinan zu besuchen. Die malerische Stadt aus dem Mittelalter liegt auf einem etwa 70 m hohen Felsplateau über dem Rancefluß. Die Altstadt mit ihren alten Fachwerkhäusern gruppiert sich um den "Place des Merciers" und zieht sich bis zum Rance-Ufer hinunter. Sie ist von einem Wehrmauerring mit alten Türmen und Toren umschlossen. In den alten Häusern wohnen Handwerker und Künstler, die ihre Ware ausstellen und verkaufen. Teilweise kann man ihnen bei der Arbeit zuschauen.


Dol-de-Bretagne
Nur wenige Kilometer weiter besuchte ich das alte Bischofsstädtchen "Dol de Bretagne". Reizvoll ist vor allem die hübsche Altstadt. Sie wird durch die "Cathédrale Saint-Samson" aus dem 12./13. Jahrhundert geprägt. Die Häuser stammen teilweise aus dem 11. und 12. Jh.. Im Museum "Maison de la Guillottière" befindet sich eine Gemäldesammlung über

bretonische Heilige. 2 km südlich befindet sich der "Menhir des Champ-Odent", mit 9 Metern Höhe einer der größten
Menhire in der Bretagne. Ein beliebtes Ausflugsziel ist der Mont Dol. Mit seinen 65 m ist er die höchste Erhebung weit und breit. Die Picknikbänke neben der alten Windmühle sind im Sommer immer überfüllt. Die Aussicht reicht vom Mont Dol bis zum Mont St. Michel. Wer sich denn für alte Sclösser und Burgen interessiert, ist in Fougères genau richtig.

Fougères
Das Schloß aus dem 12. bis 15. Jahrhundert mit seiner imposanten Verteidigungsanlage bestehend aus 13 Türmen ist wahrlich eine Meisterleistung. Einige Reste der Wehrmauern sind ebenfalls noch erhalten.
In einem der Schloßtürme befindet sich ein kleines Schuh-Museum. Das Leben spielt sich in der Oberstadt ab, wo sich die malerische Altstadt mit ihren aus Granit geschlagenen Häusern und den windschiefen Fachwerkhäusern um die Kirche St. Sulpice gruppiert.



Rennes
Last but not least stattete ich während meiner letzten Bretagnereise im Jahre 1997 auch endlich mal Rennes, der Hauptstadt der Bretagne einen Besuch ab. Rennes ist mit über 200.000 Einwohnern die größte Stadt der Bretagne. Durch den Brand im Jahre 1720 wurde fast die gesamte Altstadt zerstört. Lediglich das Viertel Les Lices ist verschont geblieben. Und nur hier ist noch etwas von der mittelalterlichen Atmosphäre übrig geblieben.
Geprägt wird dieser Stadtteil durch alte Fachwerkhäuser und enge Gassen. Folgt man der Rue d'Orleans, gelangt man zum Place de la Marie, wo sich das Rathaus befindet. Es wurde zwischen 1734 und 1742 vom damaligen Architekten Jean Gabriel erbaut. Auf dem weiteren Rundgang durch die Altstadt gelangt man zur Eglise St. Sauveur, einem Bauwerk aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Gegenüber befindet sich das ehemalige Stadttor Porte Mordelaise. Es stammt aus dem 15. Jh.. Es war der Eingang für die Herzöge der Bretagne. Es folgt der Place des Lices. Hier befindet sich heute das Studentenviertel.

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