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Aktivitäten


  • 1. Baden

    Die Wasser- und Lufttemperaturen im Sommer sind erfrischend angenehm. Allerdings sollte man immer einen Windschutz zur Hand haben. Die Sandstrände sind fast alle ordendlich und gepflegt. Im Bereich der größeren Badeorte findet man fast immer eine Strandaufsicht vor. In manchen Abschnitten ist es jedoch wegen der starken Strömung nicht ganz ungefährlich baden zu gehen. Man sollte unbedingt den Hinweisen der Strandaufsicht folgen. In der Bretagne überwiegen kleine romantische Badebuchten. Größere Strandabschnitte von mehreren Kilometern Länge befinden sich im Süden und Westen, zum Beispiel bei der Halbinsel Quiberon, zwischen Loctudy, Penmarc'h und dem Pointe du Raz. Interessante Badeziele in der Nordbretagne liegen zwischen Cancale und dem Cap Frehel, und der Côte Granit Rosé um Trégastel.

    Gefahrenzustand der jeweiligen Strandabschnitte:

    • rote Flagge: Baden verboten, keine Aufsicht

    • gelbe Flagge: Baden gefährlich, Aufsicht vorhanden

    • grüne Flagge: Baden ungefährlich, Aufsicht vorhanden.


    Große FKK-Anlagen wie an der französischen Atlantikküste oder in Süd-Frankreich gibt es nicht. "Oben ohne" ist überall problemlos zu handhaben, an vielen Strandabschnitten wird jedoch FKK praktiziert und auch toleriert. Auf Grund der strengen Glaubensformen sollte man jedoch in manchen Gegenden Rücksicht auf die Befölkerung nehmen und somit besser auf FKK verzichten, auch wenn in manchen FKK-Reiseführern auf bestimmte Strandabschnitte hingewiesen werden. So ist es fast im gesamten Küstenstreifen des Finistères empfehlenswert auf FKK zu verzichten.
    Hier einige Strandabschnitte in denen es weniger problematisch ist sich hüllenlos zu zeigen:

    • Cancale: in der Badebucht von "Verger" befindet sich der gesamte rechte Strandabschnitt in den Händen der FKK-Anhänger, teilweise sehr tolerant!

    • Cap Frehel: einige längere Strandabschnitte, teils gemischt, teils seperat.

    • Quiberon: vereinzelte Strandabschnitte zwischen Quiberon und Erdeven.

    • Bei Camaret und Trezien ist FKK-Baden an bestimmten Stränden durchaus möglich.

    Ansonsten fast immer an abgelegenden Strandabschnitten.

  • 2. Surfen und Segeln

    Optimale Möglichkeiten zum Surfen findet man bei Quiberon vor. Nur erfahrene Surfer sollten sich bei Douarnenez ins Wasser trauen. Ansonsten ist es eigendlich überall unproblematisch. Da man nur selten mit dem Auto direkt ans Wasser kommt, ist ein kleiner Transportwagen von Vorteil.

    In fast allen größeren Badeorten befindet sich ein Bootsverlei. Darüberhinaus sind an die 200 Segelschulen an der bretonischen Küste verteilt. Man sollte jedoch einige französische Sprachkenntnisse vorweisen können, da nur die wenigsten Lehrer über internationale Sprachkenntnisse verfügen.

  • 3. Wasserwege

    Die bretonischen Wasserwege sind mit etwa 600 Kilometern fast unergründlich. Sehenswerte Wasserstraßen sind u.a.:

    • Der Fluß "Blavet": Auf den etwa 70 Kilometern von Pontivy nach Hennebont befinden sich 28 Schleusen.

    • Die Flüsse Rance und Vilaine: eine lohnende Bretagne Durchquerung mit Beginn in St. Malo auf der Rance. Erwähnenswert ist das reizvolle altertümliche Städchen Dinan.

    In Rennes wechselt man auf die Vilaine und durchquert kurz vor ihrer Mündung in den Atlantk noch den Kreuzungsort Redon.
    In der Bretagne bekommt man vom einfachen Motorboot bis zum soliden Hausboot alles. Die Wohnboote sind komplett ausgestattet, das heißt Küche, Toilette, Dusche, Schlaf- und Wohnraum. Oft ist noch Platz genug für ein oder mehrere Fahrräder, die teilweise auch mitgemietet werden können. Auf eine Angel sollte man nicht verzichten.

  • 4. Angeln

      Süßwasserangeln:
      Die Kanäle und Seen der Bretagne bieten dem Angler genügend Möglichkeiten. Durch bequeme Zugänge kann man die verschiedenen Stellen problemlos erreichen. Die Fangfreigabe erfolgt ab Mitte März. Genauere Informationen über die Termine und Vorschriften erhält man in den lokalen Angelgeschäften.

      Meeresangeln:
      Der Hobbyangler betreibt diesen Sport hauptsächlich vom Strand und den Felsen aus. In entsprechenden Fachgeschäften sollte man sich bezüglich der erforderlichen Ausrüstung genau beraten lassen.
      Alternativ kann man auch an einer Hochseeangeltour teilnehmen. Bei den Bootstouren wird die erforderliche Ausrüstung meißtens gestellt. Nähere Informationen über derartige Veranstalltungen bekommt man in den örtlichen Touristenbüros.


    Ein beliebter, teilweise mühseliger aber lohnender Zeitvertreib ist das Sammeln von Miesmuscheln. Sucht man bei Ebbe den Strand oder die Felsspalten ab, hat man oft sehr schnell eine Mahlzeit zusammen.

  • 5. Wandern

    Auf dem Wanderweg GR 34 kann man die bretonische Nordküste komplett durchwandern. Anhand von speziellem Kartenmaterial, z. B. der IGN (Institut Geographique National Maßstäbe 1:25000 oder 1:50000), ist es problemlos möglich, Tagestouren oder auch längere Touren gezielt zu planen.
    Empfehlenswerte Tagestouren an der Nord-Küste sind:

    • von Cancale nach St. Malo (etwa 20 Kilometer)

    • eine Rundtour um das Cap Frehel, ebenfalls ca. 20 Kilometer Wanderweg.


    Weitere Wandertouren gibt es im Landesinneren. Zu jedem Wanderweg existieren detailierte Wanderkarten die in den Touristenbüros zu bekommen sind. Zu erwähnen sei hier noch der Wald von Huelgoat.

  • 6. Radfahren

    Frankreich ist das Land der Radfahrer. Das ganze Jahr über finden neben den bekannten Radrennen zahlreiche lokale Radrennen statt. Radwege sind in Frankreich allerdings eine Ausnahme Durch das große Staßennetz ist es jedoch möglich, sich auf abgelegenen Straßen fortzubewegen. Sowohl Tagestouren als auch längere Touren sind somit problemlos zu bewerkstelligen. Zur Planung einer Tour sind auch hier die IGN-Karten im
    Maßstab 1:100000 zu empfehlen. Auf den topographischen Karten sind sämtliche Höhenlinien und Entfernungen eingezeichnet.
    Übernachtungsmöglichkeiten wie die "Gîtes d'étape" Campingplätze oder "Chambre d'Hotels" (Übernachtung in einem Privatzimmer mit Frühstück) finden sich in fast jedem Ort. Wenn die Bretagne auch nicht allzu viele Berge zu bieten hat, sei gerade in Küstennähe Vorsicht bei längeren Touren geboten, denn der oft böhige Wind kommt nicht immer von hinten.
    Fahradgeschäfte und Werkstätten sind zahlreich vorhanden und sehr gut ausgestattet.
    Verschickt man sein Fahrrad mit der Bahn, sollte man dies etwa 1 Woche im voraus machen um sicher zu gehen, daß das Rad bei Tourbeginn auch wirklich am Zielbahnhof ist.
    Da beim Bahntransport nicht gerade zimperlich mit dem Gepäck umgegangen wird, sollte man sich vorher um eine entsprechende Verpackung kümmern, beispielsweise eine alte Fahrradverpackung die in Fahrradgeschäften zu bekommen ist.
    Alternativ dazu bieten diverse Reiseveranstalter vom Frühling bis zum Herbst Busreisen für Gruppen und Individualisten in die verschiedensten Regionen an. Weitere Infos hierzu findet Ihr auf der Seite für "Radfahrer".
    Weitere Informationen zum Thema Radfahren und Radtouren in Frankreich findet Ihr unter www.radtouren.stonnecross.de

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